Mahnung und Verzug

Damit der Gläubiger seine Verzugszinsen, die Mahnkosten und die Inkassokosten in voller Höhe von seinem Schuldner bekommen kann, ist es erforderlich, dass sich der Schuldner in Verzug befindet.

Wenn für die Zahlung kein bestimmtes Datum von vorneherein vereinbart war, dann kommt der Schuldner durch die Mahnung in Verzug.

In der Regel setzt der Mandant, der eine Forderung gegen einen Dritten hat, diesen selbst durch eine Mahnung in Verzug.

Leider sind diese Mahnungen oft völlig unzureichend. Ein häufiger Fehler ist dass Firmen, Handwerker, Freiberufler und Ärzte in der Rechnung z.B. schreiben „zahlbar innerhalb von 10 Tagen“. Wann soll das sein? 10 Tage nach Rechnungsdatum? 10 Tage nach Zustellung der Rechnung? Wann wurde die Rechnung denn zugestellt? Wissen Sie das? Viel besser ist es da schon, ein konkretes Datum einzusetzen, also z.B. „zahlbar bis zum den 19.7.2014“.

Das ist aber beileibe nicht der einzige häufige Fehler. Viele Gläubiger vergeben sich durch ein unachtsames Mahnwesen viel, dabei wären Fehler leicht vermeidbar.

Daher prüfen wir vorab gerne unverbindlich Ihre Rechnungen und Ihr Mahnwesen auf rechtliche Fehler, damit wir es zusammen optimieren.

 

Das erleichtert uns als Anwälte für Ihr Inkasso in Wasserburg die Arbeit und sichert Ihnen die volle Kostenerstattung durch den Schuldner.